Naturschutzgebiet Magertriften

NABU Ober-Mörlen

Infotafel am Naturschutzgebiet Magertriften


Was sollten Sie über das Gebiet wissen?

 

Das 77 Hektar große Naturschutzgebiet „Magertriften von Ober-Mörlen und Ostheim“ wurde im November 1990 auf Betreiben der Naturschutzgruppe Ober-Mörlen (heute NABU) ausgewiesen. Es ist gleichzeitig ein FFH-Gebiet (europäische Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie), war Teil des Life+-Projekts „Wetterauer Hutungen“ und wurde zu einem hessischen „Streuobst-Hotspot“ erklärt.

Das Landschaftsbild ist außergewöhnlich vielfältig und hebt sich deutlich von der Umgebung ab. Obstwiesen, Schafweiden, Magerrasen, Hecken, Kleinwaldungen und die Fauerbach-Aue mit Teich und Tümpeln beherbergen einen großen Reichtum an Tier- und Pflanzenarten, von denen viele gefährdet sind.

 

Auf welche Weise ist der NABU Ober-Mörlen hier aktiv?

 

Der Verein engagiert sich in vielfältiger Weise für das Naturschutzgebiet:

  • Obstbaumbestände werden erhalten und durch Neupflanzungen ergänzt
  • Bunte Wiesen werden durch Pflegearbeiten vor dem Verbuschen bewahrt
  • Nisthilfen unterstützen Höhlenbrüter wie Gartenrotschwanz und Steinkauz ­sowie Fledermäuse
  • Grundstücke wurden gekauft oder gepachtet, um wertvolle Flächen zu sichern
  • Die ehrenamtlichen Schutzgebietsbetreuer beteiligen sich bei der Planung von Pflegemaßnahmen
            und beobachten die Entwicklung des Gebiets
  • Regelmäßige Führungen für das Kennenlernen der Biotope, Pflanzen und Tiere